LATEIN lebt: Die 12. Klasse auf Entdeckungsreise in Rom

LATEIN lebt: Die 12. Klasse auf Entdeckungsreise in Rom

Wie jedes Jahr ging es auch diesem Frühsommer für die Lateinkurse der 12. Klasse – begleitet von Frau Klimzeck, Frau Troestler und Frau Ebrahimi – in die italienische Hauptstadt Rom. Am 03.06.2024 startete unser Flug aus Hannover in Richtung Süden. Angekommen in Rom wartete noch eine Busfahrt zum Hotel auf uns. (Diese Fahrt gab uns einen lebhaften Einblick in den stressigen Straßenverkehr Roms.) 

Nach einer kurzen Pause auf den Zimmern haben wir uns direkt für die erste Erkundungstour fertig gemacht. Unser Weg führte uns über die Piazza del Popolo (ein großer Platz, an dem die drei Hauptverkehrsadern des historischen Zentrums von Rom zusammenlaufen), durch viele schöne Gassen und Straßen, wie die Via Condotti, bis hin zur Spanischen Treppe. Auf diesem Weg gab es natürlich auch schon das erste italienische Eis dieser Fahrt. Nach diesem Spaziergang hatten wir den restlichen Abend Freizeit. 

Am Dienstag haben unsere Gruppenaktivitäten um 9 Uhr begonnen. Vorher konnte natürlich noch im Hotel gefrühstückt werden. An diesem Tag führte unser erster Fußmarsch zum Kolosseum – ausgestattet mit viel Wasser und Sonnencreme. Dort wurden wir sehr motiviert durch das beeindruckende Amphitheater (das ungefähr aus dem Jahre 100 v.Chr. stammt) geführt. Anschließend ging es weiter zum Forum Romanum, wo wir jeden ersichtlichen Schattenplatz ausgenutzt haben. Danach haben wir noch ein paar weitere interessante Orte besucht, bevor wir den Nachmittag und Abend dann wieder frei hatten. Ich bin mit meiner Gruppe beispielsweise unter anderem noch zum Viktor-Emanuelsdenkmal gegangen, von wo aus man eine super Aussicht hatte. 

Am Mittwoch ging es diesmal mit der Metro los zur Cestius-Pyramide, wo von zwei Schülern ein zuvor vorbereiteter Kurzvortrag gehalten wurde – wie auch an allen anderen Sehenswürdigkeiten. Daraufhin sind wir viel bergauf gelaufen und haben eine Pause auf dem Aventin mit Panoramablick über die Stadt gemacht. Der nächste Programmpunkt war dann die Tiberinsel, auf der es wieder ein Eis zur Abkühlung von den 35 Grad gab. Daraufhin folgten noch weitere Sehenswürdigkeiten und Kirchen. Abschluss des Tages war die Fontana Paola, die wir nach vielen Treppenstufen erreicht haben. Und weil dieser Ort ein beliebter Spot für Hochzeitsfotos ist, haben wir zwei sehr authentische Hochzeiten nachgestellt. Danach waren die Programmpunkte des Tages abgearbeitet.


Am Donnerstag sind wir schon um 8 Uhr mit der Metro zum Petersdom gefahren. Nach einer nicht allzu langen Wartezeit konnten wir in den Petersdom hineingehen und haben die riesigen Ausmaße dessen bewundern können. Wer anschließend Lust hatte, ist auf die Kuppel des Doms gestiegen und hat die Aussicht über den Vatikan genossen. Ich war stattdessen auf dem Campo Santo Teutonico, dem Friedhof der Deutschen. Darauf folgte eine kurze Pause und dann der Fußmarsch zur Engelsbrücke, von wo aus man auch die Engelsburg sehen konnte.

Hiernach sind wir zu einem Markt in der Nähe gegangen. Dort hatten wir zwei Stunden Zeit, Pause zu machen, etwas zu essen und Souvenirs zu kaufen. Der letzte Programmpunkt unserer Romfahrt war das Pantheon, das übrigens die größte Kuppel der Welt, gemessen am Innendurchmesser, hat (also auch größer als die des zuvor gesehenen Petersdoms). Unsere letzte Freizeit in Rom hat danach begonnen. Für mich und meine Gruppe ging es früh ins Zimmer, weil wir am Freitagmorgen den Sonnenaufgang anschauen wollten. 

Daher sind wir um vier Uhr morgens losgegangen, um mit dem Bus in Richtung Fontana Paola zu fahren. Dort angekommen haben wir den Sonnenaufgang über der Stadt und die Ruhe genossen. Unser Rückweg führte uns über einen kleinen Markt und die Fontana di Trevi, wo wir eine Münze mit der rechten Hand über die linke Schulter (wichtig!) geworfen haben.

Pünktlich zum Frühstück waren wir wieder zurück im Hotel. Nach einer Stärkung haben alle ihre Koffer fertig gepackt und wir haben ausgecheckt. Um halb 12 hat uns der Bus zurück zum Flughafen gebracht, wo dann um halb vier unser Flug nach Großburgwedel startete. Bis auf einen verloren gegangenen Koffer lief wieder alles reibungslos ab. 

Als Fazit für diese Kursfahrt kann ich auf jeden Fall sagen, dass es eine tolle Zeit war. Wir haben super viel gesehen und gelernt. Das Wetter war immer sonnig (vielleicht ein bisschen zu warm) und wir hatten viel freie Zeit, um weitere Ecken Roms zu erkunden. 

Tipps für spätere Jahrgänge: 

  • Informiert euch darüber, welche Briefmarken ihr kauft, falls ihr Karten verschicken wollt.
  • Nutzt eure freie Zeit, um weiter durch Rom zu laufen, auch wenn ihr nur in einem Park sitzt. Ausruhen könnt ihr euch zu Hause wieder.
  • Ihr braucht allerdings gute Schuhe. Es werden alle Wege zu Fuß zurückgelegt.
  • Sonnencreme sollte täglicher Begleiter sein.
  • Ladet euch die App für die Trinkwasserbrunnen runter und nutzt die Möglichkeit, an kostenloses Wasser zu gelangen.
  • Der Sonnenaufgang lohnt sich. (Vor allem am letzten Tag ist es auch egal, wenn man müde ist.)
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